Ein neuer Weltrekord am CERN: Protonen mit noch nie zuvor erreichter Energie wurden zur Kollision gebracht. Zwei Protonenstrahlen sind in der ringförmigen, unterirdischen Röhre wie geplant mit einer Energie von je 3,5 Teraelektronenvolt (TeV) aufeinandergeprallt. CERN Pressemitteilung
Neuer Energie-Fahrplan für den LHC
Der LHC wird wie geplant im Februar seinen Betrieb wieder aufnehmen. Und doch ändert sich der Fahrplan, wie Steve Myers,
Beschleuniger-Direktor des CERN, mitteilt: Die wichtigste Entscheidung, die wir getroffen haben, ist den LHC für 18 bis
24 Monate mit einer Schwerpunktsenergie von 7 Tera-Elektronenvolt (TeV, d.h. 3,5 TeV pro Strahl) zu betreiben.
Auf ins neue Jahr
Nach der Weihnachtspause, während der der Beschleuniger im Stand-By-Modus war, und einer Upgrade-Phase im Januar,
wird der größte Teilchenbeschleuniger der Welt im Februar wieder seinen Betrieb aufnehmen.
LHC setzt neuen Weltrekord
In der Nacht vom 29. auf den 30. November hat der Large Hadron Collider LHC am Europäischen Kernforschungszentrum
CERN in Genf den Weltrekord für Beschleunigungsenergie gebrochen. In den frühen Morgenstunden zirkulierten
zwei Protonenstrahlen mit jeweils 1,18 Tera-Elektronvolt (TeV) in entgegengesetzte Richtungen im Teilchenbeschleuniger
LHC. Der bisherige Rekord wurde vom Tevatron am Fermi National Accelerator Laboratory gehalten, das Protonen und Anti-Protonen
auf 0.98 TeV beschleunigt und zur Kollision bringt.
Die Ausstellung ist zu Ende - die Webseite bleibt. In den nächsten Tagen gibt es hier weitere Vorträge, Bilder und Informationen zur Ausstellung und der Weltmaschine LHC.
Jeden Tag der Ausstellung konnten Sie hier einen neuen Fakt zum LHC lesen. Eine Sammlung aller Fakten finden Sie hier